Freitag, Januar 15, 2016

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[Roman] Mein Winter mit Grace

 

Salt Lake City, 1962. Eric ist erst vor Kurzem mit seinen Eltern in die Stadt gezogen. Zufällig trifft er an einem eiskalten Herbsttag auf die Ausreißerin Grace und gewährt ihr Unterschlupf im Gartenhaus der Familie. Aus Zuneigung wird bald Freundschaft – und schließlich sogar Liebe. Doch je länger Grace’ Aufenthalt dauert, desto deutlicher wird es, dass das Mädchen ein dunkles Geheimnis in sich trägt – ein Geheimnis, das Erics und Grace’ Liebe zu zerstören droht …



Eric arbeitet nach der Schule im Fastfood-Restaurant "Queens", wo er sich ein wenig Taschengeld verdient. Eines Tages trifft er dort Grace, und sie erzählt ihm, dass sie von Zuhause abgehauen ist. Eric nimmt sie mit zu sich nach Hause, und versteckt sie in der Gartenhütte. Die beiden werden schnell Freunde, und Eric hilft Grace wo er nur kann, und versucht viel Zeit mit ihr zu verbringen. Als er irgendwann erfährt warum Grace von Zuhause abgehauen ist, trifft er die Entscheidung sie unbedingt weiter verstecken zu müssen ...

Wow, das war ein Roman der es wirklich in sich hatte. "Mein Winter mit Grace" hat mich durch den Schreibstil des Autors Richard Paul Evans so gefesselt, das ich es kaum zur Seite gelegt habe - nur wenn ich wirklich musste. Themen wie Liebe, Freundschaft und Mitgefühl, springen förmlich nur so aus dem Buch heraus. Der Autor hat alles reingepackt, was den Leser einfach nur fesseln kann, und mir ging es dabei ja auch nicht anders.

Eric, Grace und Joel, sind liebenswerte Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. So oft wollte ich in die Geschichte hineinspringen und den beiden Brüdern mit Grace helfen. 

Richard Paul Evans spricht schwierigere Themen in seinen Büchern an, und die Geschichten sind jedoch niemals übertrieben wirkend. Sie berühren den Leser, und lassen einen nach dem lesen des Buches auch nicht so schnell los. Ich habe mir auch noch viele Gedanken gemacht über die Geschichte gemacht, das ich es wirklich diesmal schwer hatte, in ein anderes Buch hineinzufinden.

Eine gefühlvolle, traurige Geschichte, die jedem Leser die Augen öffnen wird und signalisiert, dass man immer mit offenen Augen durchs Leben gehen soll.  Ein Buch, bei dem bestimmt auch bei euch das ein oder andere Tränchen fließt.

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