Montag, Januar 18, 2016

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[Psychothriller] Eisige Schwestern

 
Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

Lydia, die sechsjährige Tochter von Sarah und Angus Moorcraft ziehen nach der Beerdigung des Mädchens mit der Zwillingsschwester Kirstie auf eine einsame schottische Insel. Sie müssen erst einmal etwas Abstand von dem schrecklichen Erlebnis gewinnen und wollen versuchen dort zur Ruhe zu kommen. Doch Lydias Zwillingsschwester Kirstie ist von Schuldgefühlen geplagt, und ihr Charakter scheint sich zu verändern. Sarah, die Mutter der beiden, ist sich nach und nach sicher, dass es bei der Beerdigung eine Verwechslung gegeben haben muss. Ist Kirstie in Wahrheit Lydia?

Wow, ein Thriller bei dem Gänsehaut pur verursacht wird. Diesen packenden Thriller werde ich so schnell nicht vergessen können. Der Schreibstil des Autors S. K. Tremayne ist fesselnd und spannend. Die Seiten blätterten förmlich wie von selbst um, und ich konnte das Buch nicht wirklich beiseite legen. Die Verwirrung über jene Fragen die sich Sarah, die Mutter der eineiigen Zwillinge stellt, wurde definitiv auch bei mir als Leserin hervorgerufen. S. K. Tremayne versteht es sehr gut die Gefühle des Ehepaars zu beschreiben, aber wiederum konnte ich manche Handlungen und Entscheidungen der beiden nicht verstehen.

Das Buchcover und der Titel wurden passend zur Geschichte erstellt, was ja nicht immer der Fall ist. Allein schon das Cover,ruft beim Leser schon eine düstere oder mystische Geschichte hervor. Die Beschreibungen der Insel hat der Autor auch sehr gekonnt ausgearbeitet, wobei man da auch merkt, dass er auch ein Reisejournalist ist. Das marode Haus und die düstere Landschaft, passten perfekt zur Geschichte.

"Eisige Schwestern" bietet Spannung und düstere Stimmung bis zum Ende hin, auch wenn das Ende eher schnell abgehandelt wurde, und noch die ein oder andere Frage offen stand.

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