Dienstag, Oktober 13, 2015

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[Jugendbuch] Easy - Christoph Wortberg

© Cover & Klappentext: Beltz & Gelberg Verlag
Easy - Christoph Wortberg
ISBN:978-3-407-74241-4
238 Seiten
Taschenbuch - Februar 2011
Beltz & Gelberg Verlag


Alles easy? Keinesfalls. Denn ab diesem Morgen ist plötzlich alles anders. Alex´ Mutter weigert sich aufzustehen. Alex weiß nicht, wo ihm der Kopf steht. Die Zwillinge haben doch heute ihren ersten Schultag! Aber Alex gibt nicht auf. Mit dem Mut der Verzweiflung, genialen Ideen und viel schwarzem Humor trickst er sich durch die Krise. Hält sich die pingelige Frau vom Jugendamt vom Leib, kauft ein, putzt, kocht und kümmert sich um seine Brüder. Nebenbei sucht er seinen Vater – der am Ende einen überraschenden Ausweg findet. Eine tragisch-witzige Geschichte, vom Ernst des Lebens, absurden Vorschriften und der Kraft der Hoffnung.


Als seine Mutter sich eines Tages weigert aufzustehen, weiß Alex nicht wo ihm der Kopf steht. Er muss die sechs-jährigen Zwillinge zur Schule bringen, die ihren ersten Schultag haben, sich selbst ein Attest besorgen und die Frau vom Jugendamt bei Laune halten, die schon vorher aufgetaucht war. Zudem die Haushaltspflichten wie kochen,putzen und einkaufen übernehmen. Das ist ja noch alles machbar, wäre das Konto nicht in den Miesen. Ihm fällt dann nur sein Vater ein, der die Familie vor Jahren im Stich gelassen hat, und macht sich auf die Suche, um ihm die Hölle heiß zu machen. 
 
Christoph Wortberg hat meiner Meinung nach ein wunderbares Jugendbuch geschrieben, in das man sich sofort hineinversetzen kann, da es in der Ich-Perspektive von Alex geschrieben wurde. Das Thema um die Depression der Mutter, ist aber nicht das Hauptaugenmerk, denn es wird nur kurz angeschnitten. Man fühlt und leidet mit Alex, der alles versucht um seiner Familie zu helfen, und man merkt sehr schnell, dass er sich einfach zu viel aufbürgt. 
 
Das Buch ist stellenweise zum schmunzeln, aber es regt hauptsächlich zum Nachdenken an , denn es macht einen traurig wenn man daran denkt, dass es einigen Jugendlichen bestimmt auch so geht. 
 
Es hat eine große Schrift, und man hat es schnell ausgelesen, aber man denkt im nachhinein viel darüber nach. Ich habe es auch ungern aus der Hand gelegt, weil es spannend geschrieben ist. Mir geht es stellen- weise nach zwei Tagen immer noch nicht aus dem Kopf. Denn einiges was Alex durchmachen muss, ist ziemlich hart, und die Altersbeschränkung mit 13-15 Jahren sollte auch eingehalten werden.

Fazit
Ein bewegendes Jugendbuch was ich jedem empfehlen würde, ich mag es sehr...

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